About Kathrin Tillmanns

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schwarz // arbeiten mit fotografie

„Eins war für Goethe unumstößlich klar: Aus Dunkelheit kann sich kein Helles zusammensetzen – wie aus mehr und mehr Schatten kein Licht entsteht. – Und dies ließe sich so ausdrücken: Wenn man Lila ein weißlich-rötlich-Blau nennt, oder Braun ein schwärzlich-rötlich-Gelb, – so kann man nun Weiß kein gelblich-rötlich-grünlichBlau, oder dergleichen, nennen. ...

falter 01 // fotografie // installation // buchprojekt

„Wenn so ein Fuchs oder Ligusterschwärmer, den ich gemächlich hätte überholen können, durch Zögern, Schwanken und Verweilen mich zum Narren machte, dann hätte ich gewünscht, in Licht und Luft mich aufzulösen, nur um ungemerkt der Beute mich nähern und sie überwältigen zu können. Und soweit ging der Wunsch mir in Erfüllung, daß jedes Schwingen oder Wiegen der Flügel, in die ich vergafft war, mich selbst anwehte oder überrieselte. Es begann die alte Jägersatzung zwischen uns zu herrschen: je mehr ich selbst in allen Fibern mich dem Tier anschmiegte, je falterhafter ich im Innern wurde, desto mehr nahm dieser Schmetterling in Tun und Lassen die Farbe menschlicher Entschließung an .... "

hombroich // exkursion // workshop

fixing a shadow - ein interdisziplinärer workshop // Es soll versucht werden dem Schatten als aästhetisches Objekt etwas näher zu kommen. Ihn im alltäglichen Zusammenhang zu sehen und ihn auf die verschiedenen Möglichkeiten seiner visuellen wie seiner akustischen Bestimmung zu untersuchen. Enstehen können in diesem Kurs Fotografien, Bücher, Gesang, Musik, Filme. Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt und findet in Kooperation mit Rabih Lahoud (Dozent Robert-Schumann Musikachschule Düsseldorf) und Prof. Dr. Ute Büchter-Römer (Uni Köln) gemeinsam mit Studierenden der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf statt. Die Veranstaltung besteht aus Einführungen der Kooperationspartner, einem Aufenthalt im Kultur- und Naturraum der Museumsinsel Hombroich bei Neuss, sowie einer öffentlichen Präsentation der Arbeiten.

Kathrin Tillmanns // vita

Kathrin Tillmanns studierte nach einer klassischen Ausbildung im Fotografenhandwerk Visuelle Kommunikation an der Hochschule Düsseldorf mit Schwerpunkt Fotografie und Interdisziplinäre Bildkonzepte. Von 2008 – 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehr- und Forschungsgebiet Fotografie und Interdisziplinäre Bildkonzepte bei Prof. Gerhard Vormwald. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am institut bild.medien​ am Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf. Kathrin Tillmanns promovierte 2016 im Anschluss an ihr Promotionsstudium am Institut Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

anwesende abwesenheit // fotografie

"Das Zeichen, so sagt man gewöhnlich, setzt sich an die Stelle der Sache selbst, der gegenwärtigen Sache, wobei ›Sache‹ hier sowohl für die Bedeutung als auch für den Referenten gilt. Das Zeichen stellt das Gegenwärtige in seiner Abwesenheit dar. Es nimmt dessen Stelle ein. Wenn wir die Sache, sagen wir das Gegenwärtige, das gegenwärtig Seiende, nicht fassen oder zeigen können, wenn das Gegenwärtige nicht anwesend ist, bezeichnen wir, gehen wir über den Umweg des Zeichens. Wir empfangen oder senden Zeichen. Wir geben Zeichen. Das Zeichen wäre also die aufgeschobene (différée) Gegenwart."

e – heritage // projektmitarbeit

Das institut bild.medien der Hochschule Düsseldorf und die Stiftung imai haben im März 2018 ein Kooperationsprojekt begonnen, um eine zeitgemäße Online-Präsentation für die Videokunstsammlung der Stiftung imai zu entwickeln. Im Vordergrund des Projekts „Video Online-Archiv – erschließen / präsentieren / kommunizieren. Erschließung und Indexierung von Bewegtbilddaten der Stiftung imai“ stehen die fachwissenschaftliche Bearbeitung und die darauf aufbauende digitale Zugänglichkeit der Videokunstwerke.

im Schatten die Bilder – Reiner Nachtwey // bildlektorat

Das Buch „im Schatten die Bilder“ von Reiner Nachtwey gibt Einblicke in einen offenen, zeichnerischen Werkkomplex, der seit 2010 entstanden ist. Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit waren drei sehr alltägliche, beiläufige Dinge und Situationen: ein Smartphone in meiner Hosentasche, seine alltägliche Gegenwärtigkeit und seine Möglichkeiten zu einer zeichnerischen Nutzung meine Liebe zu Zeitungen, digitalen Newsmedien und deren photografischer Blick in die Welt und eine einfache Regel: Jeden Tag eine ‚gültige’ Zeichnung mit Smartphone, Finger und gefundenen Pressefotografien machen. Das vorliegende Buch ist eine bestimmte Präsentationsform für eine Auswahl der seit 2010 entstandenen Bilder. Annähernd 400 ‚Smartphonefingerzeichnungen‘ die allesamt den Charakter von Holzschnitten zu haben scheinen, erzählen aus dem Schatten der Zeit. Nicht linear im Sinne eines traditionellen Erzählens, sondern brüchig und divergent reflektieren sie nicht nur die Zeit ihres Entstehens, sondern auch von meinem Mißtrauen mit Bildern zu erzählen. Ihr Modus ist ja nicht der des Zählens, des Er-zählens sondern der des Zeigens, des Vor-zeigens.

Creating Space // begleitung

Dokumentation zum Lehr- und Forschungsprojekt Creating-Space am institut  bild.medien. Unter dem Titel "Creating-Space" bespielten Studierende des Fachbereichs Design unter Leitung der Professoren Dr. Reiner Nachtwey und Dr. Stefan Asmus und des instituts bild.medien die Medienfassade des Sparda-Carré am Hauptbahnhof in Bonn. Über einen Zeitraum von fünf Jahren bestimmten filmische Lichtkunstwerke den Ort sowie die vorübereilenden Passanten in einer ganz besonderen Eigenheit.

Medienästhetik des Schattens – Kathrin Tillmanns // publikation

Der menschliche Schatten im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit – Grundlage der Untersuchung von Kathrin Tillmanns – bildet die artifizielle Präsenz des Schattens in ausgewählten Artefakten der visuellen und performativen Künste des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Fokus richtet sich hierbei auf künstlerische Formen des Ausdrucks innerhalb der Bereiche Fotografie, Video, Tanz und Relational Architecture. Die Studie zeigt, dass der Schatten des menschlichen Körpers nicht mehr einzig als ästhetische, poetische Erscheinung zu fassen ist, sondern vielmehr als Teil eines Gefüges, welches zwischen medientechnologischen Ästhetisierungen, sozialen Verhaltensweisen und nicht zuletzt der Glaubwürdigkeit möglicher Bilder diffundiert. Das Forschungsprojekt untersucht den Schatten in bestimmten Formen seiner ästhetischen Erscheinung, wie die Besonderheiten seiner relationalen Bedingungen und die seines relationalen Gefüges. Grundlage der Untersuchung bildet die artifizielle Präsenz des Schattens in ausgewählten Artefakten der visuellen und performativen Künste des 20. und 21. Jahrhunderts.

Brian Eno – Videopaintings // ausstellung // vortrag // publikation

Die Stiftung imai, das institut bild.medien (HSD) und die Electri_City Conference haben sich zusammengetan, um im Herbst 2018 das musikalische und künstlerische Schaffen von Brian Eno in Düsseldorf vorzustellen. Als Musiker und Musikproduzent hat Brian Eno die Entwicklung der Popmusik und der elektronischen Musik von den 1970er Jahren bis heute massgeblich mitbestimmt und den Musikstil des „Ambient“ geprägt. Bekannt wurde er als Mitglied der Band Roxy Music und legendär sind seine Kooperationen mit David Bowie, den Talking Heads und U2. Als bildender Künstler ist Brian Eno an dem Prinzip der „Visual Music“ interessiert und hat seit den 1980er Jahren multimediale Installationen in diesem Bereich geschaffen. Zentrale Arbeiten werden in der Ausstellung „Brian Eno. Video Paintings“ im KIT – Kunst im Tunnel zu sehen sein. Gezeigt werden Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1981 – 2017. Kuratorisch wird die Ausstellung von Dr. Renate Buschmann (imai) und Dr. Kathrin Tillmanns (institut bild.medien) erarbeitet.

Das Haus an der Strasse // fotografie // buchprojekt

Das Haus als Fels in der Brandung der Geschichte, es steht unbeeindruckt von politischen und gesellschaftlichen Änderungen an seinem festen Platz. Es wurde nur an einigen Stellen etwas aufgehübscht. Es wird wahrscheinlich noch stehen, wenn wir nicht mehr sind. Es gibt auch den Aspekt des Hauses an sich. Ein Haus hat eine Grenze, nach Innen und nach Außen. Es gibt das Nachbarhaus – in dem übrigens die gleiche Schrankwand steht und die gleiche Stubenlampe hängt. Sozialistische Planwirtschaft der achtziger Jahre eben.

Dieter Fuder. Der Funke der Semantik – Kathrin Tillmanns. Fotografie // ausstellung

Die Ausstellung widmet sich der fotografischen Spurensuche, die Dr. Kathrin Tillmanns im Rahmen der Vorbereitung und Dokumentation der gleichnamigen Publikation betrieben hat. Die Aufnahmen aus dem Büro und der Privatbibliothek von Professor Dr. Fuder stehen in einem engen Dialog zum Text. Dieser Dialog von Text und Bild folgt einer Logik, die auf den zweiten Blick verweist und zu Diskursen einlädt.

​​​​Deutsch Amerikanische Freundschaft // seminar

ein gemeinsames Lehrprojekt von Prof. Dr. Reiner Nachtwey, Dr. Kathrin Tillmanns, Christian Banasik in Kooperation mit der ELECTRI_CITY CONFERENCE Düsseldorf. DAF ist eine 1978/79 gegründete Band aus Wuppertal und Düsseldorf, die neben Kraftwerk und Can zu den weltweit einflussreichsten Bands im Bereich der elektronischen Musik gezählt wird. Die ELECTRI_CITY Conference Düsseldorf widmet sich in diesem Jahr in besonderem Maße der historischen und aktuellen Bedeutung der Deutsch Amerikanischen Freundschaft. Vor dem Hintergrund einer Vorstellung von expandet illustration sind im Seminar Clips, Installationen, Illustrationen, Projektionen usw. zu der Musik von DAF und zum frühen electronik punk in Düsseldorf entstanden.

Glasmagie // seminar

Nirgendwo scheint die Bedeutung von Glas für die moderne Architektur so glasklar wie apodiktisch auf den Punkt gebracht zu sein wie in der berühmten kulturphilosophischen Reflexion Walter Benjamins: »Die Dinge aus Glas haben keine ›Aura‹. Das Glas ist überhaupt der Feind des Geheimnisses. Es ist auch der Feind des Besitzes.«1 Und, so Walter Benjamin 1929 weiter: »(...) in der Signatur dieser Zeitenwende steht, dass dem Wohnen im alten Sinne, dem die Geborgenheit an erster Stelle stand, die Stunde geschlagen hat.

Thursday Afternoon // vortrag

„I'm so bored with video because all the experiments seem to proceed from the same set of assumptions about what video can do. It can tell images in a narrative way. I was delighted to find this other way of using video because at last here's video which draws from another source, which is painting.“ (Brian Eno, 1985) Folgt man der Argumentation der klassischen Filmwissenschaft ist das Bild die primäre Informationsquelle. Bild und Ton, Musik und Filmbild gehen bei den ausgewählten Arbeiten von Brian Eno und Maria Vedder jedoch eine besondere Verschränkung ein und lassen erkennen, dass dies nicht auf das Musikvideo, wie auf Videokunst ohne Weiteres übertragbar ist.

Forschungsprojekt Schatten

Abschluss des Forschungsprojektes "Medienästhetik des Schattens: Zur Neubestimmung des Mensch-Technik-Verhältnisses im digitalen Zeitalter" Kathrin Tillmanns erhielt von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für diese Arbeit den Titel Dr. phil. verliehen. Die Promotionsurkunde wurde durch den amtierenden Dekan der Philosophischen Fakultät Univ.-Prof. Dr. Ulrich Rosar im feierlichen Rahmen überreicht.

Produkt + Fotografie // seminar

Für Studierende und Absolventen des Studiengangs Applied Art and Design besteht immer wieder die Notwendigkeit, ihre Arbeiten fotografisch zu präsentieren. Dabei sollte nicht nur ein Optimum an technischer Qualität gewährleistet sein, sondern auch möglichst die gestalterischen Besonderheiten und Intentionen von Stück und Gestalter visualisiert werden.

Geschlossene Gesellschaft // ausstellungsprojekt

Das alte Museum in Mönchengladbach soll erhalten beleiben. Grund genug für die Mönchengladbacher Künstler Christiane Behr, Soheyla B. Fahimi, Christa Hahn, Wolfgang Hahn, Ulle Krass, Ulrike Lua und Kathrin Tillmanns, unter dem Titel „Geschlossene Gesellschaft“ ein Projekt für jene Räume zu konzipieren, das in gewisser Hinsicht an die spektakulären Ausstellungen von Johannes Cladders anknüpft. Die Organisatoren konnten vier Privatsammler aus Mönchengladbach und Umgebung gewinnen, die für vier Räume des Hauses noch nie oder nur selten gezeigte Werke aus ihren Sammlungen zur Verfügung stellen. Merkmal der Auswahl ist der direkte Bezug der Künstler zum Alten Museum oder eine enge Anbindung an die Stadt Mönchengladbach.

Blind Date Essentials – Besancon // seminar // exkursion

Unter einem „Blind Date” versteht man ein Zusammentreffen zweier Individuen die sich nicht kennen. In unserer Lehrveranstaltung verstehen wir darunter das Zusammenstellen zweier unabhängig voneinander entstandener Bilder. Das „Essential” ist das, was letztlich als endgültige Kombination bestehen bleibt. Bei der Gestaltung unserer Bilddyptichen bedienen wir uns einer Herangehensweise die sich am Besten mit einem spontanen, fast kindlichen, jedoch gleichzeitig ernsthaften Spiel vergleichen lässt. Einem Spiel mit ästhetischen Kategorien, wie dem Erhabenen, dem Banalen, dem Grotesken, dem Komischen, dem Hässlichen, dem Exotischen und dem Kitsch, in Verbindung mit einem sich ständig erweiternden Kodex von Zeichen und Symbolen. Sowohl durch tautologische als auch kontradiktorische Bild- und Bedeutungsstrukturen verdichten sich die Bildkomponenten beider „Individuen” im Augenblick der Paarbildung zu einer mehrdeutigen Bildformel. Die visuelle Präsenz der Bildhälften vermischt sich mit der Phantasieleistung des Betrachters und verleiht dem Bildpaar eine geschlossene poetische Kraft, die im Idealfall durch dialektische Polarisation gleichzeitig Spannung und Harmonie erzeugt.

21 Letters with pictures for japan // ausstellung // beteiligung

 In Japan ereignete sich am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit (06.46 Uhr MEZ) ein großes Erdbeben der Stärke 9. Zahlreiche weitere Beben erschütterten die Region. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und fast 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo. Das Beben löste mehrere Flutwellen aus, die weite Landstriche verwüsteten. Mehr als 15.800 Menschen starben durch die Naturkatastrophen, mehr als 3.200 gelten weiterhin als vermisst. Rund 120.000 Gebäude wurden zerstört, Hunderttausende weitere zum Teil erheblich beschädigt. (Quelle: Zeit online vom 17. März 2011) Der Künstler Koshi Takagi rief zur Kunstaktion für die Erdbebenopfer in Japan auf. Er organisierte mehre Hilfsprojekte, u.a. eine Wanderausstellung und eine Videobotschaft für die Menschen in Japan. Kathrin Tillmanns war an diesen Aktionen mit einer Arbeit beteiligt.

LICHTUNGEN // ausstellung

Der Kunstverein Langenfeld zeigt in einer großen Einzelausstellung Arbeiten der Künstlerin Kathrin Tillmanns. Kuratiert wurde die Ausstellung von Beate Domdey-Fehlau, der künstlerische Leiterin und Kuratorin des Kunstverein Langenfeld.

Reality Hacking // seminar

Im Seminar geht es um Zerhackung, Zerlegung, Bloss- und Offenlegung von Realitaet. Was ist Realitaet und wie entsteht sie? Wie konstituiert sie sich im fotografischen Kontext? Was sind Fotografien heutzutage und was zeigen sie? Oeffentliche Kontexte, Situationen und Zusammenhaenge, deren Umgebung und Szenerien werden interveniert - analog real - wie auch digital virtuell. Die fotografischen Arbeiten, die daraus entstehen, koennen sich durch alle Bereiche der Fotografie bewegen.

lehre / qualifizierungsarbeiten

Auswahl betreuter Qualifizierungsarbeiten // Diplom /Bachelor / Master  Die Qualität des Dazwischen Bachelor Arbeit von Kristina Hapich Studiengang Kommunikationsdesign Das Buch »zwischen uns« ist die typographische und fotografische Umsetzung eines Textes des Autoren-Ehepaars Eleonore und Hans-Jost Frey. Es ist ein Zwiegespräch zwischen Liebenden. Eine Gefühlskurve von Annäherung bis hin zu Ablehnung. Zwei Individuen in einer Beziehung. Zwei Einzelbücher in einem Buchobjekt. Referenten Prof. h.c. Irmgard Sonnen Dr. Kathrin Tillmanns . . Von der Berührung des Raumes – Körperarchitektur Bachelorthesis von Ricarda Wolf Studiengang Applied Art and Design Formen, Proportionen, Raumbezüge, Licht. Immer wieder Licht. Ein Spiel mit Licht und Schatten, Reflexionen, diffuse Stellen. Matte Oberflächen neben glänzenden, Lichtflächen die [...]

Ideen. Das Buch Le Grand von Heinrich Heine // ausstellung // seminar // publikation

Zwei Semester forschten Studierende an der Fakultät Design der Hochschule Düsseldorf unter der Leitung von Professorin Irmgard Sonnen und Dr. Kathrin Tillmanns mit einer umfassenden Recherche und Neugestaltung zu »Ideen. Das Buch Le Grand« von Heinrich Heine. Die Ergebnisse wurden in einer Ausstellung vom 16.10.2016 – 22.01.2017 im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf der Öffentlichkeit präsentiert.

33 Tage // fotografie // ausstellung

33 Tage lang immer zur gleichen Uhrzeit sich zum gleichen Ort begeben und immer das gleiche fotografieren. Nur Schärfe und Blende wurden verändert. Dadurch ist eine Serie aus 33 Bildern entstanden, die das Wechselspiel von Nähe und Distanz während des Wahrnehmungsprozesses untersucht. Es entstand eine lyrische und konzeptionelle Arbeit, die, die Frage nach Betrachtung und Anschauung stellt: die Metapher der Insel als Ort des Rückzug und Selbstfindung.

Caravan und Satellit // ausstellung

2011, das Jahr in dem Menschen in den arabischen Ländern auf die Straße gehen, hunderte Kapitalismuskritiker vor der Börse in New York zelten, die Krise Europa erreicht – der BBK Niederrhein, seit Jahren ohne festes Haus, schickt einen Kunst – Caravan auf die Reise durch den südlichen Niederrhein: Ein „Campingplatz für Pendler und Prekäre“ entsteht hinter dem Krefelder Bahnhof, das „Wortfindungsamt“ in Viersen animiert zur Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Stadtraum, der „Kompostaat“ erscheint kurz auf der Landkarte von Mönchengladbach-Rheydt mitten auf dem Marktplatz. Kunst ist in erster Linie geistige Auseinandersetzung, sie erspürt und hinterfragt den Zeitgeist, sie sucht Kommunikation und ihr Ausdruck ist fester Bestandteil jeder menschlichen Gemeinschaft. Entgegen der heute gängigen Anschauung erschafft sie keine „Produkte“, denn sie definiert sich ausdrücklich nicht über marktwirtschaftliche Zusammenhänge. Obwohl Kunst gleichen Zwängen unterliegt wie alle gesellschaftlichen Bereiche, reflektiert sie diese jedoch, und von daher ist künstlerische Auseinandersetzung immer auch wahlweise eine Kritik oder ein Spiegel zeitgenössischer gesellschaftlicher Strukturen.

Photo Books // workshop // ausstellung

Für fotografische Arbeiten existieren mehrere Möglichkeiten der Form ihrer Präsentation. Eine davon ist das Fotobuch, als Kleinauflage oder als Buchobjekt. Für die Auftaktveranstaltung kommt Richard Sporleder und stellt die interessanten Neuerungen unter den aktuellen Fotobüchern vor. Als langjähriger Mitarbeiter der inzwischen geschlossenen Fotobuchhandlung Schaden.com und Kunsthistoriker, hat er sich auf die Pflege von institutionellen und privaten Fotobuch-Sammlungen spezialisiert. Die Etablierung des Fotobuchs als künstlerisches Medium ist ihm dabei ein besonderes Anliegen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Buchausstellung in den Räumlichkeiten der Fachbibliothek Gestaltung. In offenen Vitrinen wurden die Bücher zusammen mit Dokumentationsmaterial präsentiert und standen den Studierenden zur Verfügung.

image of the day // fotografie

Jeden Tag ein Bild. Ein Bild von einem Tag. Ein Tag von einem Bild. Wie lang kann man sich an diese Bilder erinnern? kaum . . . wenn man sie nicht festhält, sobald man sie sieht. Festhalten, ein Bild festhalten. Ich halte pro Tag ein Bild fest. Nur eins. Eher mehrere, dann wähle ich eins aus, an das ich mich erinnern will. Was passiert mit den anderen Bildern des Tages? Wo gehen sie hin? Geblickt und vergessen. Oder verlegt.

Gerhard Vormwald – Photos! // publikation // beitrag

Nur Nachträgliches zum Psalm 08/15 Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten und jede Bewegung provoziert eine Gegenbewegung. Zeit ist die beste Freundin und ehrlich fährt am längsten. So ist das Leben, sagt das Huhn, denn wo gepopelt wird da fallen Pläne und wer viel macht, macht viel verkehrt. Also: erkenne dich selbst und hüte Deinen Nächsten wie Dich selbst, denn niemand ist Deines Glückes Schmied, sowie auch der ›Herr‹ niemals dein Hüter sein kann. Der langen Rede Schwacher Sinn: »Selig sind die bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer mehr« — oder aber! »Adler besinne dich deiner Flügel, sonst wirst du immer mit den Hühnern im Dreck scharren!« G.’V., Paris, 1986

fixing the shadow // seminar

„Was ist ein Schatten? Der Widerschein von etwas Materiellem, zugleich aber etwas, das selbst nicht Materie ist. Einen Schatten kann man zwar machen – man braucht seine Hand nur in eine Lichtbahn zu halten, und schon sieht man ihre Form an der Wand – aber nicht fassen.“ Cees Noteboom

Sein und Zeit – DE TIJD EN DE DINGEN // ausstellung

Schmuck und Fotos von Marion van Cruchten (NL) und Kathrin Tillmanns (D) im euregio-Haus 1. Oktober - 13. Dezember Die deutsch-niederländische Ausstellung zeigt: Fotografien und Schmuck kann man wunderbar miteinander kombinieren, da sie einen starken Kontrast bilden. Eine Fotografie bildet eine Fläche, hingegen Schmuck sich immer räumlich präsentiert. Der Kontrast tritt noch deutlicher hervor, wenn die Themen der Fotografien und des Schmuck sich gegenseitig ergänzen.

PORTRAIT // FOTOGRAFIE Juan Francisco Castro Gutierrez ist 1973 in Lima geboren. Mit einer Buchinterpretation des Prélude à l’après-midi d’un faune von Claude Debussy schloss er 2008 sein Diplomstudium im Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf ab. Im Anschluss widmete er sich im Zuge eines Master-Studiums der Untersuchung von Klang und Papier. Im Februar 2011 absolvierter er erfolgreich den Master of Arts mit Territorial Orpheus/Movement I-VII/the sound of paper. Seit 2008 lebt und arbeitet Castro in Köln als Kommunikationsdesigner hauptsächlich als Gestalter von Büchern.

Dieter Fuder // publikation // beitrag // fotografie

Unter der Leitung von Prof.in h.c. Irmgard Sonnen erforschten Studierende des Fachbereichs Design über den Zeitraum von zwei Semestern das Leben und Werk des 2011 verstorbenen Dieter Fuder, der seit 1979 an der damaligen Fachhochschule Düsseldorf Designtheorie und Medienwissenschaft lehrte. Kathrin Tillmanns bot in diesem Zusammenhang ein fotografisches Seminar zum Text "Glasmagie" von Dr. Fuder an. Für die Publikation entwickelte sie ein fotografisches Essay über Dieter Fuder, an Orten seines Handelns, seines Lebensmittelpunktes sowie anhand von Texten, die ihm wichtige Partner waren.

Private Matter – comtemporary photographic positions to the private space in the times of data protection and facebook // fotografie // ausstellung

Privat bezeichnet Gegenstände, Bereiche und Angelegenheiten, die nicht mehr der Allgemeinheit gehören bzw. offenstehen, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen. Das was privat und was öffentlich ist, unterliegt dabei einem ständigen Wandel, der vom Zeitgeist und dem gesellschaftlichen und kulturellem Umfeld der einzelnen Personen abhängt. Künstler setzen sich immer häufiger mit ihrem eigenen Leben, ihrer Familie, ihren Freunden, ihrer Wahrnehmung, ihren Wünschen und Ängsten auseinander und schaffen damit einzigartige Spiegelbilder ihres Empfindens und ihrer Befindlichkeit. Mit ihren Berichten aus dem persönlichen Umfeld tragen sie erkenntnisreiche Innensichten von Privaträumen in die Öffentlichkeit und geben der Gesellschaft damit wichtige Impulse der Liberalisierung und Akzeptanz von Unbekanntem. Andere Fotografen beziehen kritisch Position zu den Gefahren eines Mißbrauchs von persönlichen Daten, Bildern und Meinungsäußerungen und einer um sich greifenden Überwachungsmentalität.

Darmstädter Wissenschafts – Fotograf // jury

2001 wurde von der Werkbundakademie Darmstadt die Institution „Stadtfotograf“ eingerichtet. Mit diesem Titel zeichnete sie bis 2006 jährlich ein fotografisches Konzept aus, das sich mit Darmstadt auseinandersetzte. Seit 2008 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Wissenschaften in Darmstädter und Südhessischen Institutionen und Unternehmen“, mit dem insbesondere ein Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaftsfotografie geleistet wird. Der Wettbewerb, der als Arbeitsstipendium für junge Absolventen gilt, wird jährlich von der Werkbundakademie Darmstadt initiiert und von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt mitorganisiert. Die Werkbundakademie Darmstadt fördert mit diesem Fotostipendium junge Fotografen nach dem Hochschulabschluss. Das Stipendium hilft jungen Absolventen, eine eigenständige Arbeit über einen längeren Zeitraum zu entwickeln, Kontakte herzustellen, sich Netzwerke im künstlerischen wie im kommerziellen Bereich aufzubauen und sich im Hinblick auf ihre künstlerische und berufliche Selbstständigkeit zu etablieren.

Dieter Fuder – Der Funke der Semantik // ausstellung // begleitung

»Feinschmecker der Gestaltung nisten sich überall ein«, antwortete Dieter Fuder auf die Frage: Würden Sie bei der nächsten Wahl als Dekan kandidieren? Das war 1981 – zu dieser Zeit begegnete ich Dieter Fuder zum ersten mal. In gemeinsamen Diplombegleitungen lernte ich ihn später als einen Kollegen schätzen, der auch meine gestalterische Arbeit nachhaltig beeinflussen würde. Seine philosophisch, literarische Perspektive eröffnete einen anderen Raum des Blicks. »Dies ist ein Diskurs. Wir blättern. Wir laufen hin und her.  Wir legen aus. Im Ausgelassenen verräumlichen wir Sinn«. Im Gesichtspunkt wird das Feld sichtbar.  Die ganze Offenheit für freie Ortung« so Dieter Fuder.

„In Plural“ // ausstellung // katalog

Die Publikation gibt Einblick in die Lehre von Prof. Gerhard Vormwald an der Hochschule Düsseldorf aus den Jahren 2001-2006. Die limitierte Mappe 250 Stk. enthält 70 Blätter von Studierenden, die in den Jahren 2001-2006 von ihm bei ihrer gestalterischen Arbeit begleitet wurden. Kathrin Tillmanns ist dort mit mehreren Arbeiten vertreten.

AUSSTELLUNG // PORJEKT // FOTOGRAFIE images against walls // On November 9, 1989 the Berlin Wall came down and in 1989 the Iron Curtain fell. But there are still existing border walls and more in construction... USA/Mexico - Israel/Palestine - North/South Korea - Gaza/Egypt - Ceuta/Morocco... Curator and organization: Tina Schelhorn, Cologne, Germany

Dieter F. // fotografie

Blindsein beschreibt im Allgemeinen einen Zustand des Mangels. Es ist die nicht gegebene Möglichkeit etwas sehen zu können. Es ist eine Behinderung im Wahrnehmen, eines oder beider Augen. Blind sein bedeutet Mangel an Wahrnehmung, Mangel etwas sehen, wie gleichsam etwas erkennen zu können. Blind sein bedeutet aber auch, die Gabe zu besitzen Dinge anders sehen zu können, auf eine andere Art und Weise Dinge wahrzunehmen. Die alltägliche, ununterbrochene Flut an zu Erblickendem, die das Auge trifft, fällt weg. Das Blicken nach Außen kehrt sich um, zu Gunsten eines nach Innen.

Theorie + Praxis // seminar

Die fortlaufende Semianarreihe stellt immer einen Theoretischen Text sowie eine praktische Aufforderung als Seminaraufgabe zur Verfügung. Diese werden im Semesterrhytmus wechseln. Im aktuellen Semester wird es die Korrespondenz aus der Textsammlung „Theorie der Fotografie. Band I-IV 1839-1995“ von Hubertus von Amelunxen (Hrsg.), Wolfgang Kemp (Hrsg.) und einer praktischen Aufgabe zum Thema „Handschuh“, sein.

Titan // fotografie

"Es kommt vor, daß etwa ein wirklicher Hund als Schatten seines Herrn dargestellt wird; oder umgekehrt der Schatten des Mannes eine autonome und unbestimmte Tierexistenz annimmt. Der Schatten entflieht dem Körper als ein Tier, das in uns wohnt."

100 Tage Kunst // ausstellung

Der älteste Künstlerinnenverein Deutschlands, der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen e.V., ist 2011 hundert Jahre alt. Und Louise Bourgeois wäre in diesem Jahr 100 geworden! Zugleich findet der Internationale Frauentag 2011 Jahr zum 100. Mal statt. Was liegt da näher, als diese Geburtstage der Pionierinnen der Kunst und der engagierten Kämpferinnen um Gleichberechtigung gemeinsam zu feiern? Birgit Martin und Gudrun Schuster riefen die Künstlerinnen der Welt auf, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Kathrin Tillmanns ist mit einer Arbeit an diesem Projekt beteiligt.

SCHATTEN // vortrag

Die Designerin und Wissenschaftlerin Kathrin Tillmanns stellt ein Thema vor, über das man gewöhnlicher weise nur selten nachdenkt: den Schatten. Anlässlich des Projekts E N D von Gregor Schneider ist das Phänomen am Museum Abteiberg hochaktuell. Umso interessanter wird es sein, von den interdisziplinären Studien der in Mönchengladbach lebenden Referentin zu erfahren.

4 Sammler 4 Räume // fotografie // ausstellung

1967 eröffnete der damals neu berufene Leiter Johannes Cladders im Städtischen Museum Mönchengladbach an der Bismarckstrasse eine große Ausstellung zu Joseph Beuys. Dies war der Auftakt zu einem erfolgreichen und richtungsweisenden Ausstellungsprogramm, dem sich Cladders verschrieben hatte. Bis 1978 zeigte Cladders Ausstellungen von später namhaften Künstlern wie Carl Andre oder Hans Hollein, Blinky Palermo oder Gerhard Richter, die heute zu den wichtigsten Protagonisten der jüngeren Kunstgeschichte zählen.